Bilder und Berichte
24.12.2008 – Der G-Wurf aus dem Abenteuerland – Das 7. Abenteuer beginnt:
Momo hat in ihrem ersten Wurf viele ihrer guten Eigenschaften an Ihre “F-Kinder” weitergegeben – vor allem ihr traumhaftes Wesen, Ihre Menschenfreundlichkeit und ihre Nervenstärke.
Wir planen daher für das Frühjahr 2009 unseren G-Wurf mit Momo (Chakra aus dem Abenteuerland). Zurzeit sind wir gerade auf der Suche nach Mo’s Traumprinzen.
15.02.2009 – Prinz gefunden
Nach virtueller Reise quer durchs Land konnten wir Momos Gunst gewinnen, sich für Hermes vom Georgenberg zu erwärmen. Hermes, genannt Rico, ist ein schwarzer, temperamentvoller Rüde. Mit seinem Charme und seinen Gentlemanqualitäten überzeugte er sofort.

Wir wünschen uns, dass unser Abenteuerland bald wieder bevölkert ist von kleinen, quirligen Welpen in schwarz, blond und schwarzmarken.
06.03.2009 – Hochzeitsvorbereitungen
Der Countdown läuft. Momo, sonst immer superpünktlich mit ihrer Läufigkeit hat diesmal – ausgerechnet diesmal – beschlossen: ICH WARTE!
Ob auf besseres Wetter oder was auch immer hat sie nicht verraten. Mit einiger Verspätung ist die Süße jetzt endlich läufig. Die Vorbereitungen laufen…..nächste Woche ist Hochzeitstermin.
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13.03.2009 – geglückte Hochzeit
Der Tag der Standhitze ist da. In aller Ruhe packe ich meine 7-Sachen sowie Momo ins Auto und ab geht es in die Nähe von Würzburg zum Herzbuben. Wie ein Gentleman empfängt Rico (Hemes vom Georgenberg) das Mädel und umgarnt sie mit seiner charmanten Art.
Am 12.03.2009 hat sein werben Erfolg. Nun beginnen die Wochen der Geduld und des wartens auf die ersten sichtbaren Rundungen von Mo’s Bauch.
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06.05.2009 – Wartezeit
Nach geduldigem warten ist es seit einiger Zeit nun wirklich nicht mehr zu übersehen. Momo kugelt sich durchs Leben. Der Appetit ist unbändig was Momo dazu verleitet alles zu klauen was nicht unter Aufsicht ist. Naja, wenn man ehrlich bleiben will stimmt das nur teilweise. Sie versucht auch das zu klauen was unter Aufsicht ist. Ok, wir tragen es mit Humor, Momo befindet sich schließlich im Ausnahmezustand.
Der errechnete Wurftermin rückt in greifbare Nähe. Man staunt immer wieder wie die Zeit rennt. “Gestern erst” waren wir doch beim Deckrüden. Und nächste Woche ist es soweit. Nach gerade mal neun Wochen wird das entstandene Leben geboren. Wir freuen uns schon sehr auf die kleinen Abenteuerländler.
14.05.2009 – Wir stellen vor: Nachkommen Nr. 48 – 56
Momo hat in der letzten Zeit gewissenhaft alle Vorbereitungen für die Ankunft der Welpen getroffen. Im Garten hat sie sich eine riesengroße, sicht- und wettergeschützte Wurfhöhle gegraben. Dem ist nicht genug. Die werdende Mama ist vorsorglich und daher gibt es, wohl für den Fall der Fälle, eine zweite Ausgrabung. Nun gut, werdende Mütter lässt man gewähren und so darf sie nach Herzenslust ihrem Instinkt freien Lauf lassen.
Als sich die Geburt ankündigt befindet sich Momo im Haus. Hier steht im Wohnzimmer die Wurfkiste.
Die erste Zeit der Wehen verbringt sie noch darin, dann entschließt sich Madam aufs Sofa zu wechseln und lässt keinen Zweifel aufkommen: „Den Welpen bringe ich hier oben zur Welt“.
Kaum den „richtigen“ Wurfplatz gefunden geht es schnell. Der Welpe ist noch nicht ganz aus Mama draußen, lässt er mich erst staunen und dann herzhaft lachen. Ich glaube nicht was ich da sehe. Wie gesagt, er ist noch nicht ganz draußen, das Köpfchen jedoch bereits befreit „dockt“ sich der Winzling an die Zitze an und nimmt erst mal eine paar Schlucke seines Willkommendrankes ein. Als der Welpe komplett im Leben ist zeigt sich, es ist eine sehr aktive, schwarze Hündin. Der Winzling wiegt 470 Gramm.

Ich lege die Kleine in die Wurfkiste.
Dies führt selbstverständlich dazu, dass auch Momo umzieht. Die anderen Welpen bringt sie dann darin zur Welt.

Nach einer reibungslosen Geburt quängelt die Bande ein wenig vor sich hin. Verständlich, nach dem „Rausschmiss“ aus dem warmen Mutterleib darf man sich schon mal beschweren. Mancher äußerte seinen Unmut lautstark, andere gaben sich etwas gelassener. Eines tröstete sie jedoch alle: Mama’s Milchbar.
Jetzt liegen sie zufrieden bei Momo und es zeigt sich:
Der schwarze Papa hat sich durchgesetzt
bei 3 Rüden und 3 Hündinnen
und Mama’s schwarzmarken verteilt sich auf
1 Rüde und 2 Hündinnen

Und so heißen wir insgesamt neun kleine Abenteuerländler in dieser Welt willkommen.

18.05.2009 – Die Taufe
Heute fand die erste Wurfabnahme durch die Zuchtwarte statt. Alles unter den aufmerksamen Augen von Mama Momo. Diese nahm sich bei jedem Welpen, der dem Zuchtwart zur „Anschauung“ übergeben wurde, erst mal die Zeit für eine ausgiebige Säuberungsaktion. Es ist aber auch praktisch wenn man den Winzling zum reinigen gehalten bekommt.
OK – sauber genug – bitte die Abnahme durchführen – und dann zurück in die Kiste mit dem Nachwuchs. Die Welpen lassen das Prozedere mit Gemecker über sich ergehen. Kaum sind die Zuchtwarte aus dem Haus geht Momo brav zu den Kleinen um den Appetit der G’s zu stillen.

Anschließend sind die Kleinen satt, zufrieden und irgendwie hat sie das Alles umgehaun
oder wie würden Sie die Pose interpretieren?

Die Wurfabnahme ist fertig, die Wurfmeldung ausgefüllt. Und in diesem Formular müssen jetzt auch die Namen angegeben werden.
Nun hat die Bande, bisher vorgestellt als Nachkommen Nummer 48 – 56 endlich Namen.
Wir stellen vor:
Rüden
Gentleman Pari (Indisch: Schönheit)
Gordino
Gotama (Siddhartha, lehrte als Buddha)
Graf Gustav
Hündinnen:
Gremlin Govinda (Siddharthas Wegbegleiter)
Gremlin Katara (Israelisch: Wasserfall)
Gremlin Sahiba (Indisch: die Dame)
Gremlin Sujala (Indisch: Liebevoll)
Gremlin Suki (Indisch: Geliebte)
06.06.2009 – Neue Wege soll man gehen
…… das dachte sich wohl unsere schwarzmarkene Katara im zarten Alter von 18 Tagen. Nicht nur gedacht, auch in die Tat umgesetzt büchste sie als erste aus der Wurfkiste aus. Einmal den Dreh raus fand die kleine Dame Gefallen dran.
Was die kann, kann ich auch!! Dachte sich ein schwarzer Bruder am nächsten Tag. Und innerhalb eines weiteren Tages hatte sich dann fast die ganze Bande die Ausbruchtaktik abgeschaut und umgesetzt. Zwischenzeitlich wuseln die Kleine durchs ganze Zimmer. Den Nachbarraum, die Küche, nehmen sie ebenfalls zeitweise in Besitz..
Des weiteren stand die erste Entwurmung an. Das Mittel, Panacur, wird an drei aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht. Die Welpengesichtchen voller Entsetzen IGITT !!!! Wie werden wir das Zeug bloß wieder aus dem Mäulchen los. Da hilft nur eins: „spruzeln“ was das Zeug hält und dazu heftiges Kopfschütteln. Wer sieht hinterher schlimmer aus? Der mit Wurmmittel eingesabberte Welpe oder ich, an deren Händen,
T-Shirt und Hose – kurzum ÜBERALL das Mittel hing. Fragen Sie besser nicht…..
den Wettstreit hatte ich eindeutig verloren.
Dann hat die Bande in den letzten Tagen mit der selbständigen Nahrungsaufnahme begonnen. Die angebotene Welpenmilch schmeckt. Man hört es
und man sieht es


Die Entwöhnung wird wohl auch ganz im Sinne von Momo sein,
die endlich entlastet werden kann.



Und zu guter Letzt: Die kleinen Abenteuerländler sind mit ihren drei Wochen endlich für Besucher freigegeben. Gestern und Heute fanden die ersten Fremdkontakte statt.



Ja, neue Wege soll man gehen.
Gemütlichkeit
Liebe Grüße an Esther und Thomas

7.06.2009 – Wir erobern und entdecken
Ansonsten tobt die quirlige Bande zwischenzeitlich viel im Freien herum. Ihr Radius beschränkt sich derzeit noch auf den Hof, welcher von ihnen unsicher gemacht wird.
Die Pflanzen müssen Blüten und Blätter lassen weil alles, wirklich ALLES, was an sich verboten sein sollte, DOCH soooo viel Spaß macht. Also gut, dann mal schnell die Blumen vor den Welpen in Sicherheit gebracht. Besonders hat es ihnen der Kübel mit dem Lavendel angetan. Wer Welpengeruch kennt, weiß wie gut die Kleinen riechen…….aber ich muss gestehen, ein nach Lavendel duftender Welpe hat auch was.

Liebe Grüße an Ilse und Moritz



19.06.2009 – Wehe wenn sie losgelassen
dann ist nichts mehr sicher vor der kleinen Bande. Die Welpen sind jetzt in der sechsten Lebenswoche.
Es ist als ob man einen Schalter bei ihnen umgelegt hätte der da sagt: “Sturm- und Drangzeit”. Nun wird der Garten in Beschlag genommen.
Nein, nicht “Schritt für Schritt “sondern “ab und mitten durch”. Das scheint heute das Motto der aufgeweckten Bande zu sein.
Die Neun halten einen damit ganz schön auf Trab. Ein Teil rennt im Carport rum, ein anderer Teil irgendwo dahinter, zwei sitzen zwischen den Rosen, einer versucht sich am Farn und zwei andere stecken die vorwitzigen Nasen in die engsten Ecken um dann festzustellen dass man sich in eine ausweglose Situation manövriert hat. Momo sitzt im Hof und beobachtet das Treiben ihrer aufgeweckten Welpen. Zwischendurch spielt sie mit dem einen oder anderen, je nach dem, wer sich gerade dazu anbietet. Derweil laufe ich immer wieder durch den Garten um die Vollzähligkeit der Kleinen zu überprüfen.
Nach dreißig Minuten Aktion legt sich der Schalter wieder um: die Bande fällt in einen komatösen Schlaf.
Es macht so viel Spaß mit den kleinen (B)Engelchen, ich freue mich schon wieder wenn sie wach werden und munter, vorwitzig und frech ihre Gartenwelt erobern.
Doch bevor es soweit ist heißt es erst mal: Durchatmen!



Dieses Farnblatt gehört mir


Katara fordert ihre Schwester zum spielen auf




22.06.2009 – Lasst Bilder sprechen

Wo sind meine neun “G-Kinder”
Diesen Blick habe ich nicht geübt, den habe ich drauf
Kinderprogramm
02.07.2009 – Die wilden Neune
Rette sich wer kann, wenn die „wilden Neune“ der Rappel packt. Aber vor dem Sturm kommt erst mal die Ruhe, denn der Wettergott meint es super gut mit uns und die Hitze macht den Kleinen zu schaffen.
Was macht man in so einer Situation am besten? Klar, SIESTA halten. Also verbringen wir die heißen Stunden gemütlich mit gemeinsamem ruhen im Garten. Ich genieße die Zeit denn ich weiß was bevorsteht….der kühle Abend bringt es an den Tag.
Die ganze angesammelte Energie der Kleenen muss jetzt raus!? Und zwar explosionsartig.
Da hilft nur eins – Mensch bringt sich am besten erst mal in Sicherheit bis der erste Anflug des WELPENWAHNSINN vorbei ist ![]()
Dann kann man die Beine wieder auf den Boden stellen und sich unter die Löwen wagen
Was treibt die Bande sonst noch:
Die von uns verkleinerte Wurfhöhle, welche Momo gegraben hatte, wurde vor einiger Zeit entdeckt und als absoluter Lieblingsspielplatz auserkoren. Einige versuchen das Loch durch buddeln wieder zu vergrößern und wenn die Wühlmäuse dann rauskommen, sehen die Schwarzen schon mal aus wie Schwarzmarken Doch doch, das geht – Tarnung mit Erde ist alles
Und jetzt endlich wieder ein paar Fotos der „wilden Neune“
Der Hovawart als Erdwühlwart
Geschwister teilen doch gerne
Wo hat die Ameise sich denn jetzt versteckt
09.07.2009 – Besuch des Deckrüden
Letzte Woche war Familie Brendel mit dem Papa der G-Kinder, Hermes vom Georgenberg (Ricco), auf Besuch. Die Kleinen waren hin- und hergerissen bei diesem großen schwarzen Burschen. Nach kurzer Skepsis haben sie Ricco dann doch mal von der Nähe anschauen und beschnuppern wollen. Ricco nahm es geduldig hin. Jessica war mit ihren langen Haaren das „gefundene Opfer“ für die Welpen. Da lässt sich so super gut dran ziehen. Irgendwie sah der gepflegt geflochtene Zopf von Jessi dann etwas zersauster aus. Jessica nahm es gelassen hin. So hatten beide Seiten, Jessi und die Welpen, ihren Spaß an der Sache.



Na bitte, geht doch
06.08.2009 – Schwarzer Herzbube sucht noch eine Familie
Der kleine Gotama hatte etwas Pech. Eigentlich hatte er seine Familie bereits gefunden. Aufgrund unvorhergesehener beruflicher Veränderungen mit nun zu langer Arbeitszeit musste schweren Herzens auf die Übernahme des jungen Mannes verzichtet werden.
Daher sucht unser liebenswertes Kerlchen noch ein neues Zuhause.
Der Herzbube in Bildern:










03.10.2009 – Abschiedsschmerz
“Klein” Gotama ist in sein neues Zuhause umgezogen. So geht mit dem Auszug des jungen Mannes eine wahnsinnig schöne Zeit zu Ende. Ich gestehe es gerne, es hat mir viel Freude bereitet den “Buddha” noch einige Zeit länger bei mir zu haben. Es ist immer wieder faszinierend mit Welpen, der ganze Zauber der von ihnen ausgeht läßt einen jede Phase genießen, auch wenn es zeitweise anstrengend erscheint. Ja, man murrt auch nicht wenn man nachts mehrmals raus muß weil ein schwarzes Wollknäuel einem seine kalte Nase ins Gesicht drückt und, als ob das nicht reicht, eine Gesichtswäsche hinterherschiebt. Was die nächtlichen Gassigänge angeht hat Gotama es einem sehr leicht gemacht, denn er legte sich sofort wieder schlafen wenn es zurück ins Haus ging. Ok, ich gebe es zu, ich habe es genossen als ich nach Wochen die erste Nacht mal wieder durchschlafen durfte. Das Chaos im Haus fehlte mir in den ersten Tagen. Kein umherliegendes Welpenspielzeug, kein geschreddertes Papier oder Karton, keine kunterbunt umherliegenden Kissen oder Decken, die man mehrmals am Tag an ihren Platz zurück räumt. Und keine mitgebrachten Äste, mancher fast größer wie der Krabben, über die man stolpert bevor man sie wieder vor die Haustüre befördert. Kein schwarzes Kerlchen mehr das mit 100% Treffsicherheit wußte wie man sich am geschicktesten mitten in den Weg legt. Auch das Sofa bietet jetzt wieder viel Platz und man hat mehr Atmungsfreiheit nachdem sich kein schwarzer Rüpel auf einen draufschmeißt um sich in eine ausgiebige Kuschelrunde zu begeben, zu relaxen und einem dann irgendwann ins Ohr zu schnarchen. Trotz seines Welpenpowers, den er manchmal an den Tag legte, zeigte sich Gotama insgesamt als ein sehr ausgeglichener und in sich ruhender Junhgund. Jetzt lebt der “kleene Buddha” bei seinen neuen Zweibeinern und hat seinen Onkel Chiron sowie die Schäferhündin Olivia um sich.
Über den Abschiedsschmerz war da ebenso die Freude, dass Gotama seine Familie gefunden hat.
